Wenn wir uns um unser Haustier kümmern, versuchen wir in erster Linie, sicherzustellen, dass es sich so gut wie möglich ernährt. Wir alle wissen, wie wichtig die richtige Lebensmittelwahl für Katzen ist. Dadurch bleiben Katzen gesund, halten ein angemessenes Gewicht und erhalten die richtige Verfassung des gesamten Körpers. Es gibt jedoch Situationen, in denen unser Tier aufhört, Nahrung aufzunehmen. Dies ist ein sehr besorgniserregendes Signal. Wenn dieser Zustand länger anhält, kannst du dir sicher sein, dass etwas nicht stimmt und entsprechende Schritte unternommen werden müssen.
Die Situationen, in denen eine Katze das Essen verweigert, können sehr unterschiedlich sein. Wenn dein Haustier nur ein oder zwei Tage nicht essen will, muss das nicht sofort ein Krankheitszeichen sein. Die Katzennatur ist recht wählerisch, und gelegentlich aus diesem Grund essen sie eine bestimmte Mahlzeit nicht. Es kommt vor, dass ein schmutziger Futternapf auch die heimischen Schnurrer abschreckt und sie ihn somit meiden. Es sind auch Situationen weit verbreitet, in denen Katzen, ähnlich wie Menschen, ganz einfach keinen Hunger haben. Es kommt auch vor, dass Schnurrer aufgrund von großem Stress keine Mahlzeiten zu sich nehmen wollen. Wie bekannt ist, sind sie sehr stressanfällig. Wenn eine Katze sich nicht in der Nähe ihres Halters befindet, weil dieser beispielsweise einige Tage verreisen musste, kann sie ebenfalls das Essen verweigern. Häufig tritt auch der Fall auf, wenn kleine Kätzchen, die gerade von ihrer Mutter getrennt wurden, nichts essen wollen. Appetitlosigkeit ist auch bei älteren Schnurrern aus natürlichen Gründen verbreitet.
Wenn du jedoch bemerkst, dass der obige Zustand anhält und du gleichzeitig Veränderungen im Verhalten deiner Katze feststellst, dann gibt es Grund zur Sorge. Zum Beispiel, wenn deine Katze erbricht, Durchfall hat oder Fieber hat – zögere nicht lange und nimm sie zu einem Tierarzt. Natürlich kann es sich herausstellen, dass es nichts Gefährliches ist, aber die Folgen könnten zu ernst sein, weswegen es besser ist, auf Nummer sicher zu gehen. Die Gründe können nämlich vielfältig sein. Katzen wollen nicht essen im Fall weniger schwerwiegender Erkrankungen, wie zum Beispiel einer Darmverschluss oder Wurmerkrankung. Es kann jedoch auch sein, dass es sich um Symptome viel schwerwiegenderer Krankheiten wie Diabetes oder sogar Niereninsuffizienz handelt. Wenn es sich um eine schwere Krankheit handelt, ist hier die Reaktionszeit sehr wichtig.
Wenn unser Haustier nicht essen will, sollten wir alles tun, um es dazu zu ermutigen. Du kannst mit einer Futterumstellung beginnen. Wenn deine Katze wählerisch ist, sollte diese einfache Maßnahme das Problem sofort lösen. Wenn die Ursachen jedoch ernsthafter sind, ist es ratsam, die Katze zu zwingen, zumindest kleine Mengen Nahrung zu sich zu nehmen.
In einer Situation, in der die Katze keine Nahrung zu sich nimmt, beunruhigt das immer ihren Halter. Es ist wichtig zu beachten, dass dies nicht sofort das Schlimmste bedeuten muss, sondern nur, dass dein Haustier im Moment keine Lust auf Mahlzeiten hat. Anderseits sollte man dieses Problem jedoch nicht bagatellisieren. Daher, wenn du bemerkst, dass deine Katze nicht isst und sich zusätzlich ihr Verhalten verändert hat, sie lethargisch ist oder andere beunruhigende Symptome auftreten, solltest du die Katze definitiv beobachten und gegebenenfalls zu einem Tierarzt bringen.