Die Hauskatze, die nicht nach draußen geht, erledigt ihre Geschäfte in einer Katzentoilette. Man kann sich für eine offene Katzentoilette entscheiden, jedoch führt diese Lösung dazu, dass Streu, Sand oder anderes verwendetes Material vom Kätzchen beim Vergraben der Hinterlassenschaften umher verstreut wird. Daher sind zweifellos empfohlene Katzentoiletten die geschlossenen Modelle. Allerdings sollte man die Katze von Anfang an an eine solche Toilette gewöhnen. Wenn die Katze zuerst eine offene Toilette hat und später eine geschlossene gekauft wird, ist es ratsam, die Türchen zu demontieren, wenn sie sie nicht benutzen möchte, da dies helfen kann. Die Katze muss schließlich Ruhe haben und sich sicher fühlen. Welche Katzentoiletten sollte man also wählen?
Plastik oder Keramik – das ist hier die Frage
Auf dem Markt gibt es verschiedene Arten von Katzentoiletten. Zweifellos sind die am weitesten verbreiteten Plastiktoiletten, die leicht und einfach zu transportieren sind und außerdem bruchfest. Das Gegenteil sind keramische Toiletten. Der Vorteil der letzteren ist, dass sie sich viel einfacher reinigen lassen und das Material keine Feuchtigkeit oder Gerüche aufnimmt, im Gegensatz zu den Plastiktoiletten, die von Zeit zu Zeit nicht nur gewaschen, sondern auch desinfiziert werden müssen. Daher hängt die Wahl zwischen diesen beiden Modellen davon ab, ob uns Praktikabilität oder Ästhetik wichtiger ist.
Selbstreinigende Katzentoiletten – die beste Wahl für zu Hause
Das mühsame Schaufeln von Streu kann lästig sein. Man kann sich jedoch für eine bequemere Lösung entscheiden, nämlich selbstreinigende Katzentoiletten. Hier kann man zwei Arten unterscheiden. Modelle mit einem Rotor, der die Unreinheiten absaugt und in einen Müllbeutel drückt, sowie solche, die mit einem speziellen Sieb ausgestattet sind, deren Benutzung extrem einfach ist. Man muss die Katzentoilette nur auf eine Seite kippen, damit die Unreinheiten auf dem Sieb bleiben, während das übrige Streu oder der Sand nach unten fällt. Dadurch muss man nicht jedes Mal das gesamte Material entfernen und kann auch eine relative Hygiene aufrechterhalten. Es ist wichtig, dass die Katzentoilette immer sauber ist, da die Katze in eine schmutzige einfach nicht hineingehen wird und sich außerhalb erleichtert. Man sollte auch nicht übertreiben mit Desinfektionsmitteln, da diese ebenfalls für die Katze abschreckend sein können. Die Katzentoilette sollte durchsichtige und bequeme Türchen haben, durch die die Katze leicht hindurchgeht. Sie muss auch ausreichend groß sein, da die Katze nicht an den Türchen oder Wänden anstoßen darf. Für große Rassen wie die Maine Coon sollte man die größten Toiletten wählen. Auch die Auswahl des richtigen Streus für die Katzentoilette sowie des Aktivkohlefilters, der Gerüche absorbiert, sind wichtig. Dadurch kann die Toilette z. B. im Badezimmer stehen. Unabhängig von den verwendeten Reinigungsmitteln sollte man an den regelmäßigen Austausch von Streu in der Toilette denken. Hygiene ist für jede Katze sehr wichtig. Man sollte auch die Katzentoilette nicht in der Nähe der Näpfe aufstellen, da dies für die Katze abschreckend ist. Zu den interessanten Modellen gehört die IMAC Toilette mit einer Schublade für Unreinheiten sowie die Omega Paw Roll’n Clean Toilette.